Die dem Rebstock angediehene Pflege : Kulturarbeit nach Maß

Die Rebstöcke sind die Leidenschaft von André : die Liebe, mit der er sie pflanzt und sein auf langjähriger Erfahrung basierendes Wissen und Können spiegeln sich in seinem wunderschönen Weinberg - seinem Garten - wider.

Die nachhaltige Entwicklung unseres Betriebs kann nur durch einen vernünftigen, umweltbewussten Weinbau erreicht werden, der im perfekten Einklang mit der Bodenökologie steht und auf die Gewinnung reiner Trauben abzielt.

Überlegungen in diesem Sinne beginnen schon bei der Bepflanzung der Parzelle: Erhaltung der Hecken, Anpassung der Wahl der Rebsorte und der entsprechenden Rebunterlage an den Bodentyp, Bepflanzungsdichte, usw.


Auch die Art der Bodenpflege spielt eine entscheidende Rolle. Schon sehr früh sah André Pfister die Notwendigkeit, seinen Boden zu "beleben". Die vollständige Einstellung der Unkrautbekämpfung und die Einführung einer natürlichen Verunkrautung und Düngung führten zu einer raschen Belebung des Bodens. Ein Weinstock, der auf einem lockeren und lebendigen Boden gedeiht, kann daraus nur seinen Nutzen ziehen.

Die ständige Beobachtung unserer Parzellen sowie die profunde Kenntnis der Böden und des Vegetationszyklus sind die treibenden Kräfte für unsere Arbeit im Weinberg. Jede einzelne Kulturarbeit verfolgt das Ziel, das Gleichgewicht des Rebstocks zu bewahren: Rebschnitt, Blenden, Ausgeizen, Aufbinden, Ausdünnen…

Insgesamt werden an jedem einzelnen Weinstock nicht weniger als 10 Arbeitsvorgänge verrichtet. Hier kann wirklich von einer "Kulturarbeit nach Maß" gesprochen werden. Überall im Weinberg wird der gleiche Arbeitseinsatz erbracht: sowohl für die Rebflächen, die für die Herstellung der AOC Crémant d’Alsace bestimmt sind als auch für jene des Grand Cru. Wir sind stolz darauf, mit einem Team zu arbeiten, das unsere hohen Ansprüche mit uns teilt, unter der Führung von Jean-Claude Heitz, der rechten Hand von André.